Fotos vom Kochen

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Man kann so ziemlich immer Fotos machen. Wenn ihr mal wieder ein möglichst farbenfrohes Motiv sucht, kann ich nur empfehlen, unbedingt mal beim Kochen die Augen offen zu halten.

Durch die Kombination von unterschiedlichen Gewürzen, Kräutern und Gemüse ergeben sich hier meist sehr vielfältige Kombinationen. In dem Bild zum Beitrag sind eine Menge an Farbnuancen zu finden. Die Petersilie trägt unterschiedliche Grüntöne, das Paprikapulver ein kräftiges Orange. Verschiedene Brauntöne kommen vom Kreuzkümmel und den Gewürzen in der Butter. Weiß liefert die zerlassene Butter auf der linken Seite und auch gelb und beige sind vertreten.

Solche Fotos sehen immer klasse aus, erfordern aber etwas Geschick, um sie bestmöglich einzufangen. Vorab – das Foto ist mal wieder mit meinem Smartphone gemacht und nicht mit einer aufwendigen DSLR Kamera.
Wenn es offensichtlich nicht so sehr auf die Kamera ankommt, worauf kommt es dann bei so einem Foto an?

Zuerst einmal: Übung macht den Meister. Gerade beim Kochen hat man üblicherweise nicht ewig Zeit, sich Gedanken über das Foto zu machen – man hat ja schließlich auch noch ein Essen zu vervollständigen 😉 Also nicht gleich beim ersten Fehlschlag aufgeben!
Wie schon oben erwähnt, enthalten Fotos von Essen meist sehr viele Farben. Ganz, ganz wichtig ist es also, einen Farbabgleich zu finden, der alle Farben möglichst gleichmäßig repräsentiert. In meinem Fall bedeutet das, dass ich das Blitzlicht von meinem Galaxy S6 deaktivieren muss – dieses hat ein sehr kaltes, blaues Licht, dass die Farben langweilig erscheinen lässt. Stattdessen nutze ich manchmal die Lampe vom Dunstabzug. Einerseits ist diese recht nah über dem Essen und sorgt damit für eine gute Ausleuchtung, andererseits hat diese Lampe bei mir einen sehr warmen Ton, was die Stimmung unterstützt. Denkt dran – Essen auf dem Herd ist üblicherweise warm und rote Farben erscheinen uns ebenso meist warm. Das bringt mich auch gleich zum nächsten Punkt. In aller Regel wirkt das Essen schöner und realistischer, wenn der Weißabgleich etwas in die rote, das heißt warme, Richtung verschoben wird. Letztendlich kommt es natürlich aber darauf an, wie warm eure Beleuchtungssituation bereits ist.
Was auch gut funktioniert, ist etwas von der Dynamik der Situation mit in das Bild aufzunehmen. Im Bild zum Beitrag sind dies die Blasen, die die heiße Butter wirft. Das könnte aber auch genauso gut aufsteigender Wasserdampf sein.

Also ab in die Küche mit euch! Und nicht vergessen, erst Foto machen, dann essen!

Ach übrigens. Wenn mal jemand anderes für euch kocht – auch dann kann man hervorragend Fotos machen – vielleicht mal verschiedene Perspektiven probieren!

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Ein Kommentar Gib deinen ab

  1. Danke für den Beitrag ich hab es gleich in die Tat umgesetzt. Beim Nächsten mal versuche ich mal auf die Farben zu achten, dieses mal musste ich mehr auf die Frikadellen aufpassen. Nur die Übung macht den Meister.

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