Ein Spaziergang mit wilden Begegnungen – Tierfotografie im Wildpark Poing

Am letzten Wochenende haben wir es endlich geschafft einmal den Wildpark Poing zu besuchen. So etwas kennen wir schon aus der Rhön, wo wir beide aufgewachsen sind, dachten wir. (Falls ihr mal in der Gegend seid, der Wildpark in Gersfeld ist durchaus einen Besuch wert!) Trotzdem war der Elan eher gering und die Idee an sich auch eher spontan. Im Nachhinein ist es mir recht unverständlich, warum wir etwa 3 Jahre gebraucht haben, um zum ersten Mal nach Poing zu fahren…

Der 1. Tipp, wenn du auch mal her kommen willst: Sei früh dort. Wir sind etwa um 10 angekommen und fanden das hier:

Als wir geparkt hatten, sagte Peter noch: „Naja, so voll wird es wohl nicht werden, dass die ganze Wiese hier voll wird.“ Knapp daneben, denn als wir um 15 Uhr wieder nach Hause gefahren sind, war die Schlange noch immer genauso lang und die Wiese bis auf den letzten Platz voll mit Autos.

Mein 2. Tipp: Kauf dir am Eingang etwas Futter. Ist nur was für Kinder? Naja und für Fotografen. Im Park gibt es nämlich einen Teil in dem Dammwild und Mufflons frei herumlaufen. Deswegen, sei früh genug da, damit die Tiere noch hungrig sind. Mit dem Futter kannst du die Tiere super anlocken. Sie sind so sehr an die Besucher gewöhnt, dass sie einem sogar aus der Hand fressen 😉 Das macht viel Spaß und gibt super Bilder, wenn du mit Freunden oder Familie unterwegs bist. Da kommt auch schon Tipp Nummer 3: Bring feuchte Tücher mit, denn Dammwild- und Ziegenspucke klebt ganz schön. Und mit Spuckefingern wieder die Kamera zu bedienen ist etwas… Naja…

Super Tierfotos gibt es aber auch, wenn du das Futter einfach laut raschelnd auf einem Baumstumpf verteilst und dich in etwas Entfernung auf die Lauer legst. So bekommst du ganz einfach natürliche Tierfotos und erwischst auch die etwas scheueren Tiere, wie zum Beispiel Mütter mit ihren Kleinen. Hier lohnt es sich durchaus auch mit dem Weitwinkel unterwegs zu sein um die Tiere in der Umgebung darzustellen und da man nicht zwingend den Hintergrund völlig verschwimmen lassen muss. Das bringt mich zu Tipp 4: Wirf zwischendurch auch einen halben Blick über die Kamera nach vorne, um abzuschätzen, wie weit das Wild wirklich noch von dir weg ist. Ansonsten kann es dir passieren, das die neugierigen Tiere deiner Linse gefährlich nahe kommen 😉

Es lohnt sich wahrscheinlich mal einen Tag frei zu nehmen und unter der Woche vorbei zu kommen, am Wochenende ist der Park, wie Ihr oben sehen könnt voll mit jungen Familien und die Kleinen sind natürlich völlig aus dem Häuschen und laufen dir auch mal vor die Linse 🙂 Viele Eltern und auch Kinder geben aber auch durchaus Acht auf Fotografen und so ist es schon ein fröhliches Miteinander.

Im Wildpark gibt es aber noch viel mehr zu sehen, Störche, Schweine, Rehe, Hirsche, Braunbären, Bieber, viele verschiedene Greifvögel, Wölfe, Luchse und demnächst gibt es noch ein neues Elchgehege. Ein echter Vorteil von diesen Gehegen ist, wie oben schon angesprochen, dass sie oft viel weitläufiger sind als die Gehege in einem Zoo. Es gibt ja auch mehr Platz und die Tiere werden ohnehin in Ihrer natürlichen Umgebung gehalten. Deswegen erkennt man auf den Bildern auch nicht sofort, dass sie in einem Wildpark entstanden sind.

Hier kann man aber noch viel mehr machen. Ich habe ja schon von den Störchen erzählt, die im Wildpark leben. Und es gibt eine Greifvogelshow. Da kann man super üben Vögel im Flug zu fotografieren, aber davon erzählen wir ein Andermal.

Also, wenn ihr noch nicht wisst was ihr am Wochenende machen sollt, auf in den nächsten Tierpark!

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