Abenteuer Krüger Park

In dem Beitrag Auf eigene Faust im Krueger Park haben wir euch bereits eine Einschätzung gegeben, wie es so ist alleine durch den Krüger Park zu fahren. Lohnt es sich? Definitiv! Sieht man viel weniger als mit einem geschulten Guide? Nein, man sieht vielleicht andere Tiere, aber keinesfalls weniger. Tierbeobachtung ist immer auch Glückssache, ob mit oder ohne Guide. Hier wollen wir euch nun noch einmal richtig mitnehmen auf unsere Tour durch den Krueger Park.

Bap bap bap ba ba bap bap baaaahhhh! Good Morning! …“ um 5:00 Uhr klingelt mal wieder mein super gute Laune verbreitender Wecker. Ich weiß, nicht alle sind dieser Meinung, aber ich finde ihn toll. Da wir allerdings keine feste Abfahrtszeit haben, fällt es echt schwer wieder so früh aufzustehen. Wir sind schließlich gestern schon so früh los für unsere Der Krügerpark mit Gavin Tour. Außerdem graut es mir so ein bisschen davor, die Auffahrt von unserer Lodge zur Straße im Dunkeln rauf zu fahren. Aber es hilft ja alles nichts, wir haben eine ganz schöne Strecke durch den Park geplant. Wenn wir die in Ruhe schaffen wollen, dann müssen wir nämlich um 6:00 am Parkeingang sein. Der Vorteil bei der Fahrt heute ist allerdings, dass wir die Fenster zu machen und die Heizung einschalten können 🙂

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Um 5:40 starten wir die Motoren und ich brauche für die Auffahrt auch nur doppelt so lange wie Gavin gestern 😉 . Allerdings kamen mir auch die Angestellten der Lodge entgegen, die im Dunkeln gar nicht so einfach zu sehen waren. Auf der Straße ist es nicht besser. Ich fahre sehr defensiv, denn wenn doch in dieser Herrgottsfrühe jemand auf der Straße läuft, kann ich das kaum sehen (grrr… wie ich später festgestellt habe, hat der Vormieter von dem Auto die Scheinwerfer auf super niedrig gestellt, sodass der Lichtkegel nur die Straße direkt vor mir beleuchtet…).

Nun gut die Sonne geht endlich auf und wir sind am Eingang zum Park angekommen. Hier müssen wir zunächst ein Formular ausfüllen, auf dem wir unterschreiben müssen, dass wir uns an die Regeln halten und dass wir den Park auf eigene Gefahr betreten. Zum Glück gibt es hier einige Angestellte, die die ankommenden Fahrzeuge mit den Formularen versorgen. Das gestaltet den Vorgang immerhin etwas effizienter. Und zum Glück gibt es hier eine Schlange und erst ganz am Ende verteilt man sich auf die verschiedenen Kassenhäuschen. Da bin ich ziemlich froh drüber, ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber Murphy schlägt bei mir immer voll zu… Nunja lange dauern tut es leider trotzdem, aber wir nutzen die Zeit sinnvoll, indem Peter loszieht und für uns eine Karte vom Park besorgt. Ich rolle derweil langsam in der Schlange weiter.

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Nach ein paar Minuten steht Peter wieder grinsend neben dem Auto. In der Hand hält er triumphierend eine Karte und einen heißen Kaffee. Kaaaaffeee! Das hat heute morgen wirklich gefehlt!

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Die Karte hat sogar einen Abschnitt mit einer Viecherlegende mit Abbildungen von 60 Säugetieren und… Ach du liebe Zeit! 238 verschiedenen Vogelarten! Wir haben uns vorgenommen eine Liste von allen Tieren zu machen, die wir am heutigen Tag sehen. Wenn wir da die Vögel mit einschließen, sollte da einiges zusammen kommen!

Endlich sind wir fast an der Reihe. Was macht denn der Kerl da vor uns so lange??? Hmm… der neben uns an der anderen Kasse ist viel schneller! Na endlich überreicht er der Dame im Kassenhäuschen ein paar Scheine. Geht doch! Endlich sind wir an der Reihe. Formular, Geld und Quittung werden ausgetauscht, man wünscht uns viel Spaß und es kann losgehen. Was genau hat der da vor uns gemacht??? Naja jetzt geht es ja endlich los. Radio aus, Fenster runter und in langsamem Tempo rollen wir dahin. Wir haben keinen geschulten Guide dabei, der auf mehrere hundert Meter Entfernung noch eine Giraffe zwischen lauter Bäumen erkennen kann (es ist in der Tat erstaunlich, wie gut sich diese Tiere tarnen können). Wir halten also beide gespannt Ausschau nach den ersten Tieren. Da vorne hat ein Safariauto angehalten, die haben bestimmt was Gutes entdeckt. Ich halte hinter dem Wagen und sehe… Nichts… Ich rolle nach vorne und frage den Guide, was er gesehen hat. Hinter dem Auto versteckt sich ein Büffel. Juhu! 1. der Big 5 gefunden. Ausserdem stehen auf der anderen Strassenseite noch ein paar Impalas. Nur leider alles nicht fürchterlich fotogen. Wir rollen weiter… Und wir sehen…

Nichts…

Hmm… das ist ja doof.

Wir kommen zu dem See, an dem wir schon gestern mit Gavin waren. Nilpferde und Krokodile! Aber ziemlich träge und sehr weit weg… Kein besonders tolles Foto Motiv, vor allem wenn ich an die Bilder von Die wilden Fahrten in Tshukudu zurückdenke. Geht das jetzt den ganzen Tag so?

Schau mal, sage ich in leichter Verzweiflung, da ist ein Vogel hier vor uns am Ufer. Ich manövriere uns so, dass wir ihn besser sehen und fotografieren können. Denn durch die Windschutzscheibe, müssen wir feststellen, funktioniert der Autofokus überhaupt nicht.

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Mit Hilfe unserer Broschüre bestimmen wir den Vogel als einen Hagedasch-Ibis. Oh und da hinten sitzen noch 2 Nilgänse! Ah! Und da ist noch ein Waffenkiebitz! Irgendwie sind wir, seit wir unsere neuen Objektive haben, auf den Vogel gekommen 😉 . Was ist das denn da für ein cooler Vogel neben dem Ibis?

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Peter bestimmt ihn als einen Schlangenhalsvogel. Und Huch! Was fliegt denn da?

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Ein Schreiseeadler…! Mit einem Stein an den Füßen, der sich auf den verschiedenen Bildern mitbewegt. Hmmm… Offensichtlich ist es doch kein Stein auf der Wiese dahinter, sondern er hat Beute gemacht.

Weitere Autos kommen an den See und wir fahren weiter, damit die anderen auch die Möglichkeit haben die Vogelschau zu sehen. Kaum rollen wir wieder, muss ich auch schon wieder in die Eisen gehen. Was ist das denn schon wieder für ein kleiner Greifvogel?

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Hmm… so von hinten irgendwie nicht besonders spektakulär… Und bestimmen, was das für ein Vogel ist, können wir so auch noch nicht… Kannst du vielleicht mal deinen Kopf drehen? Bitte, bitte lieber Vogel!

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Geht doch! Nach einigem Hin und Her identifizieren wir den Graubürzel Singhabicht. Sachen gibt es…! Und weiter geht’s! Jetzt sind wir aber echt irgendwie im Flow, wie man so schön sagt. In der Tat, ein paar Meter weiter (gut, vielleicht auch ein paar hundert Meter) sehen wir schon etwas weiter entfernt eine Gruppe Impalas. Ok, soweit noch nicht völlig abgefahren, aber dahinter sind noch 3 Elefanten!

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Mann, sind wir gut im Tiere finden 😉 . Es hat durchaus ein bisschen etwas von Pokemon Go (nicht, dass wir das jemals selbst gespielt hätten, aber so ähnlich stelle ich mir das vor), nur ist das hier real und deswegen viel besser! Huuuuch, was läuft denn da vor uns über die Straße?

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Die Viecherlegende sagt, dass es Perlhühner sind. Das sind ja lustige Kollegen 😉 Dann biegen wir mal auf eine Piste ab, auf der wir hoffen noch mehr Tiere zu entdecken, aber leider Fehlanzeige. Nur ein kleiner Steinbock schaut mal kurz durchs Gras.

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Nein, mit dem Alpensteinbock haben die kleinen Kerlchen in der Tat nichts zu tun. Aber auch wenn wir mal eine Zeit lang keine Tiere entdecken, ist die Gegend hier so besonders, dass wir jeden Augenblick genießen. Dann erreichen wir endlich das Haupt-Camp Skukuza, wo wir unser Frühstuck auspacken und die Gelegenheit auch gleich für eine Pipipause nutzen. Außerhalb der Camps darf man das Auto nämlich nicht verlassen. Nach so viel Spannung haben wir auch echt guten Hunger. Ihr denkt jetzt an echte Pause? Weit gefehlt! Auch hier geht das Wildlifeerlebnis weiter. Ich habe ja schon in meinem Beitrag Achtung Affen! erwähnt, wie frech diese kleinen possierlichen Tierchen sein können. Leider finden das die Touristen hier alle sehr lustig und füttern die Affen sogar. Was sie nicht wissen, ist, dass die Affen immer gieriger werden und die Ranger irgendwann die Affen jagen müssen, damit dem Zirkus wieder Einhalt geboten wird. Lustig anzuschauen ist es aber trotzdem, oder was meint ihr?

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Außerdem gibt es auch hier natürlich Vögel, die sich über die heruntergefallen Brotkrumen freuen. Nur sehen die etwas ungewöhnlicher aus als unsere Spatzen und Tauben, oder?

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Das ist ein Glanzstar, ganz schön schillernder Bursche. Da die Affen aber doch sehr aufdringlich sind, beschließen wir unser eigentliches Frühstück (je ein ungetoastetes Toast mit geriebenem Butterkäse, Joghurt, ein hart gekochtes Ei, Orangensaft und eine Banane) lieber auf der Fahrt im sicheren Auto zu verspeisen. Weit kommen wir erstmal nicht, bis wir am Wegesrand schon die nächste Entdeckung machen: eine kleinere Gruppe Perlhühner.

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Wieder auf Tour überqueren wir einen Fluss und daaaaaaa! Ich stoppe und greife zur Kamera, die ich die ganze Zeit beim Fahren auf dem Schoß liegen habe. Direkt neben uns im Flussbett sonnen sich mehrere Krokodile und eine Schildkröte.

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Mein lieber Scholli, schaut euch mal die Zähne von diesem Burschen hier an. Dem will ich lieber nicht in die Quere kommen.sensingtheworld.photo.blogsensingtheworld.photo.blog

Schildkröten hatten wir bis jetzt noch gar nicht gesehen, eine echt coole Entdeckung! Außerdem sitzt im Baum daneben noch ein nistendes Graureiher Paar.

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Schon toll, was man so alles entdecken kann, wenn man sich die Zeit nimmt und genau hin sieht. Dann fahren wir den Fluss hinauf, an dem sich ein sehr großes Rudel Löwen aufhalten soll. Auf die Information von Kurt, unserem Koch, und Billi, dem Barmann, kann man sich wirklich verlassen. Auf der anderen Seite des Flusses erspähen wir eine Gruppe von Weibchen und sogar ein ausgewachsenes Männchen.

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Die Gruppe ist auf meiner Seite und deswegen für Peter schlecht zu sehen. Da kommen wir aber auf die geniale Idee, das hintere Fenster aufzumachen. So kann Peter einfach hinten an mir vorbei durch das hintere Fenster fotografieren. Gerade bei Tieren, die recht weit weg sind, klappt das gut. Den Löwen ist allerdings wohl etwas zu warm und sie sind gerade eher im Energiesparmodus. Wir nicht, deswegen machen wir uns wieder auf den Weg. Natürlich halten wir weiter Ausschau nach Tieren und entdecken eine Gruppe von Impalas. In diesem Moment kommt Bewegung in die Gruppe. Die Impalas schrecken auf.  Sie rennen in verschiedene Richtungen. Etwas springt aus den Büschen. Staub wirbelt auf. Mir stockt der Atem. Schnell fokussieren wir die Situation mit unseren Kameras. Was ist da nur geschehen? Peter entdeckt den Grund für den plötzlichen Aufruhr. Ein Pavian war aus den Büschen gesprungen und hat die Impalas erschreckt. Ufff…

Etwa einen Kilometer weiter überqueren wir eine Brücke. An diesen Stellen sollte man immer die Augen offen halten, denn DAAAAA! Ein Krokodil!

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Danach wird es erstmal etwas ruhiger. Aber trotzdem entdecken wir noch eine Giraffe beim zweiten Frühstück und einen imposanten Wasserbock.

Wenn ihr euch die Giraffe genauer anschaut, dann könnt ihr sehen, dass die Hörner ziemlich kahl sind. Daran kann man erkennen, dass das hier ein Männchen ist. Vom Kämpfen werden die Hörner nämlich mit der Zeit kahl.

Nur wenige Meter weiter versucht sich etwas vor uns in einem Busch zu verstecken, aber keine Chance, wir finden sie alle 🙂

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Wir fahren weiter Richtung Norden, in einen Teil des Parks, den wir vorher noch nicht gesehen haben. Hier wird die Vegetation so richtig eigentümlich. Die teils noch grünen Büsche und Bäume verschwinden. Sie werden abgelöst durch große, völlig kahle, knorrige Sträucher. Dagegen ist dann die kleine Gabelracke ein leicht unwirklich bunter Farbklecks.

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In dieser Einöde scheint eigentlich nichts überleben zu können, denn es ist hier wirklich völlig trocken. Doch dann reißt uns ein Knacken und Krachen aus dieser Illusion. Direkt neben der Straße ist wie aus dem Nichts ein Elefant aufgetaucht. Ich halte kurz an um zur Kamera zu greifen.

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Allerdings ist der Elefant sich unserer Anwesenheit durchaus bewusst und er scheint dieses komische lärmende Blechtier genauer untersuchen zu wollen. Wer sich die Bilder aus Ein ganz normaler Game Drive angesehen hat, hat ja schon mal einen Eindruck davon bekommen, wie groß so ein ausgewachsener Elefant ist. Er kommt direkt auf uns zu und wir fahren leicht erschrocken dann doch lieber weiter und lassen den Elefanten in Ruhe fressen.

Der weitere Weg ist gesäumt mit verschiedenen kleinen Vögeln.

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So langsam setzt die richtige Mittagshitze ein. Ufff, das ist echt ganz schön warm, und sowas nennt man hier Winter… Nicht zu fassen. Die Landschaft um uns herum ändert sich schon wieder. Wir erreichen ein paar Hügel, über die sich die Straße schlängelt. Vor uns hat ein Auto angehalten. Was die wohl entdeckt haben? Sie fahren weiter und wir halten Ausschau. Peter: „Was haben die denn entdeckt?… Hmmm…“ Er reckt dabei den Kopf in alle Richtungen. Da man immer an der Seite der Sichtung anhält, wissen wir, dass, was immer die Leute vor uns hier gesehen haben, auf der Beifahrerseite sein muss. Da fällt mir ein kleiner gut getarnter Klippspringer auf und ich sage „Na, schau doch mal da!“. Peter braucht einen Moment, bis er ihn auch entdeckt. Im Gebüsch sind die wirklich nicht so leicht zu erkennen.

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Noch schnell in unsere App geloggt und weiter geht es. Um die Kurve herum und wir haben mal wieder einen fantastischen Ausblick auf den Park. Einfach Atemberaubend.

In dieser Weite entdecken wir später noch eine große Herde von Elefanten, die heftig mit ihren Ohren wedeln um sich abzukühlen. Einige hüllen sich in Staub ein um sich vor der starken Sonne zu schützen. Ein anderer ist zu einer nahegelegenen Wasserstelle gelaufen und erfrischt sich dort. Das ist es, was eine solche Safarifahrt wirklich besonders macht: Die Möglichkeit die Tiere und ihr natürliches Verhalten beobachten zu können.

 

Das nächste Highlight lässt wieder nicht lange auf sich warten. Hinter ein paar Kurven liegen zwei Nashörner im Schatten und halten Siesta. Sie fühlen sich durch unsere Anwesenheit offenbar überhaupt nicht gestört.

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Vier der Big Five, was für ein Tag. So langsam meldet sich auch bei uns der Hunger und wir nähern uns dem Camp „Lower Sabie“. Hier wollen wir noch einmal Rast machen, die Füße vertreten und etwas Essen. HAAAAAALT! Büffel und Nilpferd rechts am Flussufer.

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… ach und dann sind da noch Nilgänse…

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… und Schildkröten…

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… jede Menge Schildkröten…

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… und Paviane…

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…und ein ziemlich ramponiertes, rote Sonnencreme schwitzendes Nilpferd.

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Können wir jetzt endlich was essen? Mann, das ist ja echt anstrengend, immer diese Tiere… Dann Guten Appetit! Es gibt Toast mit Chicken Mayo und Mozzarella. Mann, macht das satt. Auch diese Pause ist natürlich keine Wildlife Pause. Am Fluss, an dem wir sitzen, ist eine Gruppe Nimmersatte. Na, das passt ja 😉

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Dazu noch ein Büffel, Krokodile und Nilgänse… Ich bin mir jetzt im Nachhinein ehrlich gesagt nicht mal sicher, ob ich die Krokodile beim Fotografieren schon gesehen habe. Nachdem ich es jetzt beim Bearbeiten etwas länger angeschaut habe, habe ich 4 Krokodile gefunden. Was zur Hölle!?!? Jetzt wo ich den Text geschrieben habe, habe ich extra nochmal nachgezählt… ich habe 7 Krokodile gefunden. Hier eine kurze Herausforderung: Welche Tiere findet ihr? Schreibt es in die Kommentare. Wie gesagt, je aufmerksamer man beobachtet, desto mehr kann man auch entdecken.

Da wir aber noch einen langen Rückweg bis zum Krueger Gate vor uns haben und es mittlerweile auch schon Nachmittag ist, machen wir uns bald wieder auf den Weg. Vorher werfen wir aber noch einen Blick auf das Sightings Board. Hier kann jeder eintragen, wo er Büffel, Leoparden, Nilpferde, Löwen, Elefanten, Nashörner und Hyänen gesehen hat. Unser Weg führt uns noch eine Weile am Fluss entlang, an dem es heute schon einige Sichtungen gegeben hat. So langsam wird es auch wieder ein bisschen kühler, die Tiere werden also auch wieder etwas aktiver. Und tatsächlich, kaum sind wir wieder on tour, geraten wir in den anstrengenden Löwenstau, den ich in Auf eigene Faust im Krueger Park beschrieben habe. Was die Leute hier nur verpassen, ist die imposante Elefantenherde, die ein paar Meter weiter auf dem Weg zum Sundowner ist.

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So langsam werden die Straßen leerer. Um die Camps ist wirklich ganz schön viel Betrieb. Wir genießen die wundervolle Lichtstimmung und rollen weiter durch die Landschaft. Da läuft plötzlich etwas vor uns auf die Strasse. Wir nähern uns und erkennen, dass es eine Hyäne ist.

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Die Hyäne ist nicht die Einzige, die unseren Weg belagert. Das ist schon irgendwie abgefahren, oder? Die wichtigste Vorfahrtsregel hier im Park ist, dass das Wild immer Vorfahrt hat, egal von welcher Seite es die Strasse kreuzt. Man darf die Tiere auch auf keinen Fall von der Strasse scheuchen. Die Besucher sind eben nur zu Gast im Reich der Tiere.

Damit müssen wir den Park schon wieder verlassen. Wir biegen sozusagen auf die Ausfallstraße ab. Zum Abschied begegnet uns noch ein Warzenschwein, das nach seinem Abendessen sucht.

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Wir haben lange nach ihm Ausschau gehalten, aber der Leopard hat sich uns immer noch nicht gezeigt. Schade, aber wir geben nicht auf. Alles in allem war das wirklich ein gelungener Tag. Wir verlassen den Park am Krueger Gate und machen uns wieder auf den Rückweg zu unserer Lodge.

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Was ich euch jetzt erspart habe, sind ungefähr Fünfundzwanzigtausend Mal IMPALA!! On the left! Denn wie sagte Kathrin, die Führerin, bei meinen ersten Safarifahrten, bevor Peter angekommen ist: „I stop for Impala once, but later I will not stop for Impala!

Ich hoffe es hat euch gefallen mit uns auf Safari zu sein. Wenn ja, dann lasst doch einen Like oder einen Kommentar da, dann wissen wir ob euch solche ausführlichen Artikel mit vielen Bildern gefallen. Empfehlt uns auch gerne weiter an eure Freunde, Familie und Kollegen und schaut euch auch die anderen Beiträge über unsere Südafrika Reise an.

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3 Kommentare Gib deinen ab

  1. Bernhard Klitsch sagt:

    Wieder mal ein toller Bericht. Es ist immer wieder schön, mit Euch unterwegs zu sein, wenn auch nur in Gedanken. Ganz tolle Bilder und schöne Filme.

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  2. Dieses Abenteuer war so gut, dass ich den Wunsch habe auch einmal nach Afrika zu fahren oder fest stelle, dass es mir durch das Lesen von eurem Blog so vor kommt als wäre ich auch da gewesen.

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  3. monikasiebeneicher sagt:

    ein toller Bericht.Da kommen Erinnerungen bei mir auf!Nur die Löwen fehlen bei unseren 5!

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